August

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20. _ F wie “Flexibilität”

Macht man sich bewusst, dass Bedürfnisse nicht in Stein gemeißelt sind, merkt man sehr schnell, wie angenehm es ist, flexibel zu reagieren, da es beiden das Leben ungemein erleichtert.

Ständige Grundsatzdiskussionen führen nicht dazu, dass man sich das Leben so angenehm wie möglich macht, sondern nur dazu, dem anderen das Leben so schwer wie möglich zu machen.

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21. _ F wie “Freiraum”

Wie oft haben wir das schon gehört:

Ja, ich will mit Dir zusammen sein, brauche aber meinen Freiraum!

Jeder Mensch benötigt seinen Freiraum.

Egal wofür, egal was man machen möchte, egal wo man sein möchte, man möchte es alleine ohne den Partner.

Dabei verliert man den Gedanken an den Partner keineswegs aus den Augen, bzw. aus dem Kopf, man stellt auch nicht die Partnerschaft in Zweifel.

Es ist jedoch ein Fehler die von vorneherein so festlegen zu wollen. Das kann nur bedeuten, dass man sich einen Freifahrschein für Aktivitäten sichern möchte, von denen man nicht will, dass es der andere erfährt.

Das hat mit Liebe wenig zu tun!

Im Laufe einer Partnerschaft entwickelt sich der persönliche Freiraum ganz automatisch. Daran muss man nicht denken, nicht festlegen und nicht darauf bestehen. Liebe lässt genug Freiraum zu, um dort eine gesunde Distanz zu schaffen, welche die Liebe interessant hält.

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22. _ F wie “Freizeitgestaltung”

Niemand missgönnt einem anderen seine Hobbys. Und schon gleich dreimal nicht, wenn man sich liebt. Im Gegenteil, es erfüllt einen Partner mit einer Zufriedenheit, den anderen bei einem Hobby zu wissen, an dem er Spaß hat.

Jedes Hobby hat seine Faszination. Am Anfang etwas intensiver, später etwas differenzierter. Wäre dies nicht so, wäre es kein Hobby.

Steigert sich man zu sehr hinein, entsteht ein Fanatismus, der eine Liebe belasten und sogar zerstören kann.

In einem solchen Fall stellt man das Hobby über die Partnerschaft.

Dies kann nur dann gut gehen, wenn beide dem gleichen Hobby frönen.

Nehmen wir als Beispiel den Fußball für den Mann und den Reitsport für die Frau.
Keine Frau hat etwas dagegen, wenn der Mann am Samstag seine Sportschau schauen möchte und ab und zu einmal zu einem Fußballspiel geht. Auch wenn der Mann sonntags mit seinen Freunden selber Fußball spielen geht, stellt das noch kein Problem dar.

Genauso wenig stört es den Mann, wenn die Frau sich Reitsportübertragungen im Fernsehen ansieht und sich als aktive Reiterin einen Traum erfüllt.

Wenn beide das Hobby des anderen akzeptieren, kommt es auch kaum zu Reibungspunkten, weil man seine gemeinsamen Aktivitäten auf das Hobby des anderen abstimmt. Nur selten kommt es einmal vor, dass nun ausgerechnet der Geburtstag eines Freundes oder die Hochzeit einer Freundin auf einen Hobby-Tag fällt, was man dann ohnehin nicht selber beeinflussen kann.
Hier auf sein Hobby zu verzichten und mit seinem Partner gemeinsam dorthin zu gehen, zeigt auch wieder Größe, durch die man in der Achtung des anderen steigt. Jeder weiß von anderen genau, worauf er zugunsten der Gemeinsamkeit verzichtet, ohne dass man es täglich aufzeigen muss.

Fühlt sich jemand vernachlässigt, weil der andere zu intensiv seinem Hobby nachgeht, muss man das dem anderen sagen, es abstellen oder sich ebenfalls mit dessen Hobby beschäftigen.

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23. _ F wie “Freude”

Dem anderen Freude zu bereiten ist fast schon die oberste Direktive in einer Partnerschaft.
Dabei stellt sich bei fast allem, was man macht, automatisch die Frage: Würde dem anderen das gefallen?
Kann man sich diese Frage mit einem Ja beantworten, macht man sich selbst damit auch glücklich.

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24. _ F wie “Freundschaft”

Ein Partner ist auch ein Freund.

Man vergibt sich nichts dabei, dies auch zuzulassen.

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25. _ F wie “Fühlen”

Fühlen zu können, was der andere empfindet, grenzt schon fast an Gedankenübertragung. Das Leid des anderen zu ertragen oder die Freunde zu fühlen, bedeutet, dass man in der Partnerschaft voll und ganz aufgeht.

Kannst Du die Gedanken des anderen fühlen? Berühren seine Worte Dein Herz? Lass es zu, nimm es in Dich auf und genieße die Tiefe dieser intensiven Liebe.

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26. _ G wie “Geborgenheit”

Man fühlt sich geborgen. Solange es einem gut geht, gibt man dem anderen das Gefühl der Geborgenheit, der Stärke, alles im Griff zu haben. Geht es einem schlecht, fühl man sich bei dem Partner geborgen, beschützt und verstanden.

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27. _ G wie “Geduld”

Geduld ist nicht nur eine Tugend, sie ist ein Bestandteil der Liebe. Geduld besteht nicht immer nur aus Warten. Manchmal genügt es völlig zu erkennen, dass der Zeitpunkt ungünstig ist und man auf die Befriedigung seiner Wünsche vorerst verzichtet. Unbewusst wird man kleine unbewusste Aktivitäten in die richtige Richtung anstoßen, die letztendlich dann auch zum Ziel führen.

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28. _ G wie “Gefühle zeigen”

Auch wenn der Partner Dich gut kennt, zeige ihm Deine Gefühle.

Jeder kann besser damit umgehen, wenn man ihm sagt: Ich habe keine Lust worauf auch immer, als wenn man sich Gedanken darüber machen muss, warum sich der andere so verhält. Das führt meist zu falschen Schlüssen, was eine Beziehung belasten kann.

Seine Gefühle dem anderen vorzuenthalten, wäre auch ein Entzug von Vertrauen.

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29. _ G wie “Gefühle zulassen”

Es ist nicht leicht, Gefühle zuzulassen, wenn man geistig nicht darauf vorbereitet ist. Aber warum nicht trauern, wenn man sieht, wie ein Tier gequält wird, warum nicht weinen, wenn eine Liebesszene das Herz berührt, warum nicht freuen, wenn einem anderen etwas Glückliches widerfährt? Es sind all die Emotionen, die Dich spüren lassen, dass Du lebst.

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